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Sonntag, 8. Oktober 2017

Val d'Ambra - Efra




Wir verabschieden uns von Markus und sind gespannt auf den Aufstieg zum
Passo del Gagnone.
"Hüttenwart" und  aktiv im Dienst


Über die schöne und verhältnismässig mächtige Bücke gelangen wir nach kurzer Zeit auf die Höhe des nächsten, etwas moderneren Rifugio Stefan.




Entlang wunderschönen Wasserfällen, verlassenen, eingefallenen Rusticos und farbenprächtigen Hainen steigen wir kontinuierlich.


Dementsprechend wird die Aussicht je länger je gewaltiger. 

Passo del Gagnone 2217 m.ü.M.
Jeah!  Überwältigendes Panorama! Wir haben es geschafft!

Ein Helikopter kreist herum, er beliefert gerade die Hütte mit Wein und der Pulizia (Putzequipe).

Nur noch 200 Meter weiter unten erwartet uns das Capanna d'Efra. Eine super eingerichtete und gemütliche Hütte. 
Blick auf die Walliser Alpen auf der anderen Seite


Zu unserer Überraschung stösst Patrick mit seinem Carbon-Alphorn zu uns und lässt seinen Schall den Bergwänden entlang echoen


Gewaltiges Abendrot


Samstag, 7. Oktober 2017

Biasca - Rifugio Monte di Dentro

Im Osten ziehen graue Wolken auf und so zieht es Anita, Hailey und mich wieder ein Mal mehr in diese gigantische Bergwelt. Diesmal, um den Hund zu schonen, trage ich das ganze Futter. Auf Liegedecke und elektronisches Equipement wird in Anbetracht der tüchtigen Tessiner Auf- und Abstiege verzichtet.
Nichtsdestotrotz starten wir bei gigantischen Wetterverhältnissen früh in Altstätten und reisen per Bahn nach Bellinzona.
Nicht nur wir waren early birds, es schien als hätten alle Pensionisten Fernweh bekommen,
Den Gotthardtunnel erlebten wir deshalb im Zwischengang auf der Treppe zwischen vielen Leuten, was zu ganz netten Gesprächen führte.


Diese Strecke 87 der roten Via Alpina bereitet uns jedoch wegen der Länge etwas Sorgen. In Bellinzona werden wir auf dem Tourist Office fündig, wie wir diese Strecke etapieren können. Doch zuerst müssen wir uns verproviantieren, denn die kommenden Hütten sind allesamt unbewirtet.

die Degustation musste genügen...














Schliesslich wandern wir gemütlich von Bodio zum Rifugio Monte di Dentro. Auf dem einsamen Weg entlang steilem Gelände, unterbrochen von Bächen und verfallenen Rustico's, können wir viele Marronis sammeln.


"Val d'Ambra-mal gamba" hielt sich sehr in Grenzen
Kaum haben wir die Hütte betreten, überrascht uns Markus, der sich den Tag mit dem Aufstieg zum Passo del Gagnone und Pilze sammeln um die Ohren geschlagen hat. Sein Degustationsmenu war dann auch exzellent und seine Erfahrungsberichte bereicherten den ruhigen Abend.
Nur Luigi war nicht mehr...