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Samstag, 31. August 2019

Fiorasca - Foroglio

In der Nacht erleben wir wie ein Gewitter in den Bergen tönt, - doch am Morgen entfernen sich die feuchten Nebelschwaden wie auf Geheiss schon schnell.


Wir haben wirklich den Eindruck, dass die ganze Wanderung auf wunderbare Weise geführt ist! Halleluja! Eine Dusche am Brunnen mit 360 °C Rundumsicht ist denn auch das Beste für den Tagesanfang!












So beschenkt fällt uns der Abstieg mit einer Höhendifferenz von 1600 m auf 4 km ins Tal Bavona nicht ganz so schwer, wenn wir auch die doppelte der angegebenen Zeit dafür brauchen.


























































Leider ist das Grotta Baloi (Felsbrocken) geschlossen, aber unsere Füsse tragen uns auch noch nach Frogolio wo wir am legendären Wasserfall die Reise mit einer Pizzoccheri abschliessen.



Das Buch "Tagebuch der kalten Tage" welches Martino Giovanettina geschrieben hat, wird uns auch im heimischen Tal die Geschichten der einsamen Tessiner Berge nachvollziehen lassen.
Es war einfach wieder ein Mal riesig!

Tja, so ist es, wenn gewandert wird, statt 16 Stunden pro Tag dösen: Hundemüde hängen unsere Vierbeiner in ihren Leinen. Aber es war eine pure Freude für Mensch und Tier!!!

Samstag, 7. Oktober 2017

Biasca - Rifugio Monte di Dentro

Im Osten ziehen graue Wolken auf und so zieht es Anita, Hailey und mich wieder ein Mal mehr in diese gigantische Bergwelt. Diesmal, um den Hund zu schonen, trage ich das ganze Futter. Auf Liegedecke und elektronisches Equipement wird in Anbetracht der tüchtigen Tessiner Auf- und Abstiege verzichtet.
Nichtsdestotrotz starten wir bei gigantischen Wetterverhältnissen früh in Altstätten und reisen per Bahn nach Bellinzona.
Nicht nur wir waren early birds, es schien als hätten alle Pensionisten Fernweh bekommen,
Den Gotthardtunnel erlebten wir deshalb im Zwischengang auf der Treppe zwischen vielen Leuten, was zu ganz netten Gesprächen führte.


Diese Strecke 87 der roten Via Alpina bereitet uns jedoch wegen der Länge etwas Sorgen. In Bellinzona werden wir auf dem Tourist Office fündig, wie wir diese Strecke etapieren können. Doch zuerst müssen wir uns verproviantieren, denn die kommenden Hütten sind allesamt unbewirtet.

die Degustation musste genügen...














Schliesslich wandern wir gemütlich von Bodio zum Rifugio Monte di Dentro. Auf dem einsamen Weg entlang steilem Gelände, unterbrochen von Bächen und verfallenen Rustico's, können wir viele Marronis sammeln.


"Val d'Ambra-mal gamba" hielt sich sehr in Grenzen
Kaum haben wir die Hütte betreten, überrascht uns Markus, der sich den Tag mit dem Aufstieg zum Passo del Gagnone und Pilze sammeln um die Ohren geschlagen hat. Sein Degustationsmenu war dann auch exzellent und seine Erfahrungsberichte bereicherten den ruhigen Abend.
Nur Luigi war nicht mehr...